Starte mit Atemlänge, finde eine weiche Krone nach oben, dann mini-kleine Neigungen. Lasse den Blick auf einen ruhigen Punkt sinken, um Schwindel vorzubeugen. Vermeide ruckartige Bewegungen und halte Ellbogen entspannt. Viele Lehrkräfte nutzen das Bild „so lang werden wie ein neugieriger Giraffenhals“, das spielerisch erinnert, niemals am Kopf zu ziehen.
Setze auf sanfte Aktivierung statt extremes Ausdehnen. Mikrobiegungen in Knien und Ellbogen stabilisieren, während Hände den Kontakt zur Sitzfläche halten. Wer hypermobil ist, profitiert von kleinerem Bewegungsradius und aktivem Muskeltonus. Einfache Regeln wie „Komfort vor Tiefe“ und „Atme hörbar weiter“ helfen, den sicheren Bereich zu spüren und dort zu bleiben.
Wähle einladende, nicht befehlsartige Formulierungen, biete stets Alternativen und erinnere daran, dass Mitmachen freiwillig ist. Kein körperliches Anleiten ohne klare Zustimmung. Nutze neutrale Bilder statt wertender Korrekturen. So entsteht ein Raum, in dem Menschen mit sehr unterschiedlichen Geschichten vertrauen, auf Signale des Körpers hören und dennoch Verbundenheit erleben können.
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